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50+ Dinge, die Frauen über 50 nicht (mehr) tun sollten

Das Bild zeigt die Verfasserin des Blogartikels, Pia Hübinger. Sie steht vor einem alten Holzhaus. Das Bild trägt den Titel: Frauen über 50: Was sie nicht mehr tun sollten.

Letztes Jahr bin ich fünfzig geworden. Eine Zahl, mehr nicht, dachte ich zunächst. Und doch hat sie etwas mit mir gemacht. Sie hat sich vor mich hingestellt wie eine Schwelle und gefragt, wo ich herkomme und wohin ich noch will. Wie ich mich für die Jahre, die vor mir liegen, eigentlich ausrichten möchte.

Was mich überrascht hat: Zu dieser Zahl hat jeder eine Meinung. Die Frauenzeitschriften zuallererst. In jeder findet sich eine Liste an Dingen, die Frauen ab fünfzig lassen sollen. Trägerlose Tops, lange Haare, zu viel Make-up oder gar der komplette Verzicht darauf. Als wäre das Älterwerden eine Prüfung, zu der man auch noch die richtige Kleiderordnung beachten muss.

Das ist kein Zufall, und es ist auch keine Kleinigkeit.

Denn es bleibt nicht bei den Zeitschriften. Schau dir an, wer in Filmen überhaupt vorkommt – oder vielmehr: wer nicht mehr vorkommt. Frauen verschwinden ab Mitte dreißig nach und nach von der Leinwand. Jenseits der fünfzig gehören sieben von zehn tragenden Rollen Männern. Die Botschaft ist eindeutig, auch wenn sie niemand laut ausspricht: Ab einem bestimmten Alter bist du keine Hauptfigur mehr.

Und trotzdem. Wenn ich an meine beiden Großmütter denke, die im Alltag selbstverständlich Kittelschürze trugen, weiß ich, wie viel Spielraum wir heute haben. Über die Frage, wie sie sich mit fünfzig „ausrichten“ wollen, hätten sie vermutlich nur den Kopf geschüttelt. Diese Freiheit ist neu, und sie ist viel wert.

Bloß ertappe ich mich mit all dieser Freiheit immer noch dabei, Dinge zu tun, die niemand von mir je explizit verlangt hat. Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich reflexhaft den Bauch einzog, weil ein Foto gemacht wurde. Niemand hatte mich darum gebeten. Ich tue das seit rund vierzig Jahren, automatisch, wie atmen. Solche reaktiven Gewohnheitsmuster waren nie meine Entscheidung. Sie wurden mir vermittelt, lange bevor ich wählen konnte, durch einen Tonfall, einen Blick, einen Satz meiner Mutter, der schon ihre Mutter klein gehalten hat. Und nicht zuletzt durch ein gesamtgesellschaftliches Umfeld, das genau wusste, wie ein Mädchen zu sein hat.

Genau deshalb ist diese Liste hier anders gemeint. Auf ihr steht nichts, was an dir falsch ist. Auf ihr stehen anerzogene Gewohnheiten und Muster, die du ablegen darfst, eines nach dem anderen, wie zu enge Schuhe am Ende eines langen Tages. Neue Regeln findest du hier keine, denn davon hatten wir alle mehr als genug.

Sich kleinmachen

Beobachte dich einmal bewusst, wenn du einen Raum betrittst. Vielleicht fallen deine Schultern ein wenig nach vorn , deine Stimme wird eine Spur leiser, vielleicht stellst du dich an den Rand, wo du niemandem im Weg bist. Das sind meistens keine bewussten Entscheidungen. Wir haben es früh übernommen, von Frauen, die sie selbst gelernt hatten, und so gründlich, dass sie sich irgendwann anfühlen wie der eigene Charakter. Dabei sind sie nicht unser Wesen. Sie sind alte Gewohnheiten, die einmal sinnvoll waren. Und Gewohnheiten, die uns nicht mehr taugen, dürfen wir ablegen, eine nach der anderen.

  1. Dich bei jemandem entschuldigen, der dich angerempelt hat.
  2. Deinen Bauch einziehen, sobald eine Kamera in dein Sichtfeld gerät.
  3. Im Meeting „vielleicht eine blöde Idee, aber“ sagen – und dann erst deine Idee vorstellen.
  4. Dich selbst klein machen, damit jemand anderes sich groß fühlen kann.
  5. Das Stück Kuchen ablehnen, das du willst, und es später im Stehen am Kühlschrank essen.
  6. Im vollen Zug die Knie zusammenpressen, während dein Sitznachbar zwei Plätze einnimmt.
  7. Dich präventiv schämen für etwas, das bisher nur als Gedanke oder Idee in dir existiert.
  8. Am Telefon lächeln, damit deine Stimme freundlich genug klingt.
  9. Im Café den schlechteren Platz nehmen, damit deine Begleitung den guten bekommt.
  10. Deine eigene Meinung dreimal absichern, bevor du sie aussprichst.
  11. Die Heizung runterdrehen, obwohl dir kalt ist, weil jemand anderes schwitzt.
  12. Beim Bezahlen die Karte schon zücken, damit du niemandem zur Last fällst.
  13. Über Witze lachen, die auf deine Kosten gehen, damit die Stimmung nicht gefährdet wird.

Die innere Kritikerin füttern

Morgens vor dem Spiegel, noch vor dem ersten Kaffee, hält eine Stimme in dir Inventur. Dein Blick fällt zuerst auf das, womit du unzufrieden bist. Auf die Brüste, die nicht mehr ganz so straff sind, auf die Schatten unter deinen Augen oder die feinen Linien um den Mund. Deine innere Kritikerin erklärt sie sofort zu Mängeln, und ihre Stimme klingt vertraut, fast wie die Wahrheit über dich. Vielleicht kommt sie dir gerade deshalb so glaubwürdig vor: weil sie schon so lange so mit dir spricht. Sie hat ihre Sätze aus frühen Kommentaren, aus Blicken, aus Zeitschriften, aus diesem ständigen Vergleich mit Frauen, die jünger, erfolgreicher oder disziplinierter wirken. Irgendwann klingt das alles wie die eigene Meinung. Dabei ist es ein Echo aus einer Kultur, die Frauenkörper bewertet, bis wir Frauen beginnen, uns selbst zu bewerten.

Und sie ruft noch etwas auf den Plan: das schlechte Gewissen. Hätte ich mich früher mehr bewegt, anders gegessen, besser auf mich geachtet. Als wäre das Älterwerden ein Versäumnis, für das wir uns verantworten müssten. Aber Älterwerden ist kein Fehler, den wir gutzumachen hätten. Im Gegenteil: Es ist ein Privileg.

  1. Im Spiegel zuerst nach dem suchen, was nicht stimmt.
  2. Fotos löschen, auf denen du lachst, weil du dich darauf unvorteilhaft findest.
  3. Über deinen eigenen Körper reden wie über eine Person, die du nicht magst.
  4. Dich mit der eigenen Version von vor zwanzig Jahren vergleichen und dabei jedes Mal verlieren.
  5. Komplimente wegwischen oder relativieren („ach, das war doch nichts besonderes“).
  6. Dich für den eigenen Hunger schämen.
  7. Die Stimme deines inneren Kritikers für die einzig wahre halten.
  8. Dich über das eigene Alter definieren, als wäre eine Zahl ein Charakterzug.
  9. Das Licht der Umkleidekabine für die Wahrheit halten.
  10. Dir an guten Tagen vorwerfen, dass du nicht jeden Tag so bist.
  11. Die eigene Erschöpfung als Charakterschwäche bewerten.
  12. Auf dem Gruppenfoto zuerst prüfen, wie schlecht du getroffen bist.

Wenn sich deine innere Kritikerin wieder lautstark meldet, dann ist diese 10-minütige Audio-Übung für dich. Kostenlos. Keine Vorbereitung nötig.

Auf Erlaubnis warten

Da liegt seit Wochen der Flyer für den Kurs, den du immer wieder in die Hand nimmst und dann doch wieder beiseite legst. Oder es ist die Reise, die du eigentlich allein machen willst, aber immer weiter aufschiebst. Du willst es wirklich, und fast im selben Moment meldet sich eine vertraute Stimme: später, wenn es besser passt, wenn niemand enttäuscht ist oder wenn du selbst ganz sicher bist. Nur: Wenn es wirklich nur um den Zeitpunkt ginge, würdest du irgendwann einen Termin suchen. Stattdessen wartest du auf ein Gefühl von Bereitschaft, das nie ganz kommt.

Genau da beginnt das alte Muster: Viele Frauen warten so lange, bis die Gestaltung ihres eigenen Lebens niemandem etwas zumutet. Aber das eigenes Leben lässt sich nicht führen, ohne dass es manchmal für andere ungewohnt, unbequem oder schlicht nicht passend ist. Du wartest auf ein Ja, das nur du selbst dir geben kannst.

  1. „Dafür bin ich zu alt“ sagen über Dinge, die du noch nie versucht hast.
  2. Auf den richtigen Moment warten, der seit Jahren nicht kommt.
  3. Einen Kurs nicht anfangen, weil man „mit Mitte fünfzig doch nicht mehr von vorn…“.
  4. Die neue Seidenbluse für einen besonderen Anlass aufheben, der nie eintritt.
  5. Allein verreisen erst, wenn jemand mitkommt.
  6. Das gute Geschirr im Schrank lassen für Gäste, die wichtiger sind als du selbst.
  7. Warten, bis du dich bereit fühlst. (Niemand fühlt sich je bereit.)
  8. Dir die Erlaubnis bei Menschen holen, die selbst keine haben.
  9. Dich vor jeder Veränderung fürchten, als wäre Bleiben das Sichere.
  10. In der Vergangenheit feststecken und darüber die Gegenwart verpassen.
  11. Die Tanzstunde/ den Fallschirmsprung auf den nächsten Lebensabschnitt verschieben.
  12. Erst abnehmen wollen, bevor dein eigenes Leben anfangen darf.
  13. Deinen eigenen Traum für unvernünftig erklären.
  14. Fragen, ob du das „in dem Alter noch tragen kannst“.
  15. Dir erst beweisen müssen, dass du eine Pause verdient hast.
  16. Auf Applaus von anderen warten, bevor du dir erlaubst, stolz auf dich zu sein.

Fremde Geschichten leben

Vielleicht gibt es Sätze über dich, die du so lange gehört hast, bis du sie selbst weitererzählt hast. Du bist doch die Starke; du schaffst das schon. Du bist immer so verständnisvoll. Solche Geschichten können schmeicheln, und manchmal sind sie sogar wahr. Schwierig wird es erst, wenn du in ihnen wohnen bleibst, obwohl sie längst zu eng geworden sind. Dann fragst du nicht mehr: Was stimmt jetzt gerade für mich? Stattdessen spielst du eine Version von dir weiter, die einmal hilfreich war, aber heute vielleicht verhindert, dass du dir selbst wirklich zuhörst. Du darfst diese Version ablegen. Sie war nicht falsch, du bist ihr nur entwachsen. Wer auf das eigene Leben zurückblickt, kann die geliehenen Geschichten von der eigenen unterscheiden und sich selbst wieder zuhören.

  1. Sofort auf jede Nachricht antworten, damit niemand dich für unhöflich hält.
  2. Ja sagen und es danach tagelang bereuen.
  3. Den Familienfrieden auf eigene Kosten retten.
  4. Für alle kochen und selbst im Stehen essen.
  5. Konflikte schlucken und sie nachts im Kopf immer wieder durchgehen.
  6. „Ich will nicht stören“ denken, wo du gebraucht und gewollt wirst.
  7. Sich entschuldigen für Wünsche, die einfach Wünsche sind.
  8. Es allen recht machen wollen und am Ende selbst leer ausgehen.
  9. Energie an Beziehungen verschwenden, die dir die Kraft rauben.
  10. Dich an Weihnachten zerreißen, damit das Fest für alle „schön“ wird.
  11. Die Schwiegermutter beschwichtigen, die dich nie gemocht hat.
  12. Einen Streit beenden, indem du dir selbst unrecht gibst.
  13. So tun, als ginge es dir gut, damit niemand sich Sorgen macht.

So tun, als wäre Zeit unendlich

In den letzten drei Jahren wurde ich durch eine Reihe tragischer, unerwarteter Todesfälle von Menschen, die noch mitten im Leben standen, immer wieder drastisch mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Solche Nachrichten treffen einen mitten an einem ganz normalen Tag. Gerade eben war noch Alltag, und plötzlich steht die Welt still. Danach geht das Leben weiter, natürlich. Aber etwas hat sich verändert.

Irvin Yalom, Schriftsteller und Psychotherapeut, hat viele Jahre mit Sterbenden gearbeitet. Er beschreibt einen schlichten Zusammenhang: Die Angst vor dem Tod wächst mit dem, was ungelebt bleibt. Vielleicht ist das eine der ehrlichsten Fragen ab fünfzig: Was möchte ich nicht länger auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, der vielleicht nie kommt?

  1. So tun, als käme das wichtige Gespräch irgendwann von allein.
  2. Den Anruf bei einer alten Freundin auf „demnächst“ verschieben, bis „demnächst“ zu spät ist.
  3. Groll mit ins Grab nehmen wollen, als wäre er ein Besitz.
  4. Den Streit von vor zwanzig Jahren immer noch nicht beilegen, weil du recht behalten willst.
  5. Die Signale deines eigenen Körpers überhören.
  6. Den Eltern die eine Frage nicht stellen, solange sie noch antworten können.
  7. Glauben, es bleibe unbegrenzt Zeit, das Leben richtig anzufangen.
  8. Die eigene Gesundheit aufschieben, weil alles andere wichtiger erscheint.
  9. Die Reise an das eine Meer auf „wenn die Knie noch mitmachen“ schieben.
  10. Versöhnung an Bedingungen knüpfen, die der andere nie erfüllen wird.
  11. Den Sommer durcharbeiten und auf den nächsten hoffen.
  12. Liebe denken und sie nie aussprechen.
  13. Sich einreden, das Leben fange nach diesem einen Projekt erst richtig an.

Sich optimieren

Irgendwann in meinen Vierzigern fiel mir auf, dass „besser werden“ zum Hintergrundrauschen meines eigenen Lebens geworden war. Ich kenne diese Tage gut, in dem ich morgens den Vorsatz fasse, ab heute disziplinierter zu sein, gesünder, gelassener – letztendlich besser. Und ich kenne auch die Tage danach, an denen ich wieder dahinter zurückgeblieben bin und mit mir hart ins Gericht gehe. Ausgerechnet ich, die über Selbstmitgefühl schreibt, behandle mein eigenes Leben manchmal noch immer wie ein Projekt, das endlich fertig werden soll.

Dabei ist der Wunsch, sich weiterzuentwickeln und gut für sich zu sorgen, ja nichts Falsches. Ich will nicht aufhören zu wachsen. Ich will nur genauer unterscheiden, aus welchem inneren Ton heraus ich etwas tue.

Denn ich liebe meine Sport-Challenges und tracke weiterhin meine Schritte. Aber das Warum hat sich verändert. Früher wollte ich besser werden, um im Vergleich mit anderen gut genug zu sein. Heute bewege ich mich, weil es sich gut anfühlt. Jetzt, nicht erst irgendwann später. Und auch, weil ich in diesem Körper noch lange gut leben möchte – gesund, wach und kraftvoll genug für das, was ich noch in die Welt bringen will.

Aus der Angst, hinter mein ideales Selbstbild zurückzufallen, ist Fürsorge geworden. Ich muss mich nicht erst verbessern, um mir selbst wohlgesonnen zu sein – und du musst das auch nicht. Vielleicht beginnt genau dort die eigentliche Veränderung: wenn wir aufhören, uns wie eine Baustelle zu behandeln, die nie abgenommen wird.

  1. Jeden Morgen mit Vorsätzen beginnen, die schon das Frühstück nicht überleben.
  2. Selbstfürsorge zu einem weiteren Punkt auf deiner To-do-Liste machen.
  3. Dich für faul halten, sobald du dich ausruhst.
  4. Dein Leben managen, statt es zu leben.
  5. Pausen rechtfertigen, als müsstest du sie dir erkaufen.
  6. Deinen eigenen Wert an der Menge der erledigten Aufgaben messen.
  7. Listen lesen mit Dingen, die Frauen über 50 nicht mehr tun sollten.

Und jetzt vergiss auch diese Liste

Vielleicht hast du beim Lesen längst gemerkt, worauf das hinausläuft. Eine Liste mit Dingen, die du nicht mehr tun sollst, ist am Ende auch nur wieder eine Liste. Noch eine Instanz, die dir vorschreibt, wie du zu sein hast.

Also streich sie ruhig durch! Du musst nichts davon ablegen, um in Ordnung zu sein. Du warst die ganze Zeit in Ordnung, auch in den vierzig Jahren mit eingezogenem Bauch. An dir muss nichts repariert werden, bevor du dich in dieser Welt richtig und zugehörig fühlen darfst. Was das bedeutet – und wie schwer und befreiend das gleichzeitig sein kann – habe ich in diesem Artikel über Radical Belonging ausführlicher beschrieben.

Was hat sich beim Lesen dieser Liste in dir bewegt? Gab es einen Punkt, bei dem du dich am meisten ertappt gefühlt hast – oder einen, in dem du dich gar nicht wiedererkennst? Ich freue mich über deine Gedanken in den Kommentaren.

Und vielleicht ist das die eigentliche Nachricht dahinter: Wenn du aufhörst, dich zu verbiegen, verlierst du nicht den Kontakt zu anderen. Du findest eher den Kontakt zu dir selbst wieder.

Es wird vielleicht ein wenig stiller in dir, weil du nicht mehr so sehr gegen dich kämpfen musst. Freier, weil der Blick der anderen nicht mehr über deinen Wert entscheidet. Selbstbestimmter, weil du wieder spürst, was für dich stimmt. Und lebendiger, weil dein Leben nicht mehr auf später warten muss.

Das war immer möglich.

Ab jetzt vielleicht ein bisschen öfter.

6 responses to “50+ Dinge, die Frauen über 50 nicht (mehr) tun sollten”

  1. Avatar von Angela

    Da habe ich für eine Weile den Atem angehalten, was viele Frauen alles von sich selbst fordern. Und besonders wichtig finde ich die Falle mit der Selbstoptimierung. Mal “ endlich so richtig achtsam“ mit sich selbst sein ist auch nur wieder ein Korsett.

    Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe: Was Frauen ab 50 nicht mehr tragen sollten, sind die Erwartungen anderer Menschen an sie. Gilt allerdings für Frauen aller Altersklassen darunter genauso 😉

    Vielen lieben Dank für diese wunderbare Liste und das anschließende Streichen!

    1. Avatar von Pia Hübinger

      Liebe Angela,

      danke dir von Herzen.

      Ja, genau diese Falle meine ich: dass selbst Achtsamkeit, Selbstfürsorge oder „endlich bei mir ankommen“ wieder zu einem neuen Anspruch wird. Zu einem weiteren Korsett, das wir uns anlegen, obwohl wir uns eigentlich davon befreien wollten.

      Und der Satz mit den Erwartungen anderer Menschen ist wunderbar. Den nehme ich direkt mit auf. Das ist wirklich eine der größten Freiheiten, die wir uns mit 50 und am besten schon weit davor erlauben dürfen.

      Alles Liebe
      Pia

  2. Avatar von Birgit Elke Ising

    Liebe Pia,
    eine sensationelle Liste! Meine „Lieblingspunkte“: 22,32,40,59,68 und natürlich 74. Großartig. You made my day. Liebe Grüße und danke.
    Birgit

    1. Avatar von Pia Hübinger

      Liebe Birgit,

      ganz herzlichen Dank für deine wunderbare Rückmeldung. Ich freue mich sehr darüber.

      Dass du dir gleich deine Lieblingspunkte herausgesucht hast, finde ich besonders schön. Und dass die 74 natürlich dabei ist, hätte ich mir fast denken können. 😊
      Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir hier zu schreiben.

      Herzliche Grüße
      Pia

  3. Avatar von Stella

    Liebe Pia,
    vielen Dank für diese Liste – ein wirklich toller Reminder für jeden Tag! Ich habe mich in der Nummer 26 besonders wiedergefunden, dies ist ein Punkt, den ich erst kürzlich selbst bei mir entdeckt habe und jetzt für mich nie mehr wieder sagen möchte „wenn ich jünger wäre, würde ich …“ – sondern stattdessen einfach gar nichts verschieben, verpassen, nur weil ich vermeintlich nicht mehr jung genug dazu bin.
    Liebe Grüße
    Stella

    1. Avatar von Pia Hübinger

      Liebe Stella,

      vielen Dank für deinen wunderschönen Kommentar! Dass du dich in Punkt 26 so wiedergefunden hast, freut mich sehr – und dein Vorsatz, nichts mehr zu verschieben oder zu verpassen, nur weil das Alter als Argument herhalten soll, ist nicht nur befreiend, sondern auch sehr mutig. Das ist genau die Haltung, die ich mir für uns alle wünsche: nicht mehr warten, einfach anfangen.
      Von Herzen
      Pia

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