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Pia Hübinger

Praxis für kontemplative Psychologie

Köln - Bonn - Siegburg

Pia Hübinger

Praxis für kontemplative Psychologie

Köln - Bonn - Siegburg

Was ist Kontemplative Psychologie?

Das Bild zeigt ein Mandala aus fünf Tüchern, die die fünf Elemente der kontemplativen Psychologie symbolisieren: Erde (gelb), Feuer (rot), Luft (grün), blau (Wasser) und in der Mitte weiß (Raum). Auf den Tüchern stehen Kerzen in lotusförmigen Kerzenhaltern. Der Lotus ist ein kraftvolles Symbol in der kontemplativen Psychologie. Er steht dafür, dass ohne Leiden kein Glück entstehen kann.

In unserer heutigen schnelllebigen und komplexen Welt, in der Stress und psychische Belastungen weit verbreitet sind, suchen immer mehr Menschen nach Möglichkeiten, um ihre mentale Gesundheit zu verbessern und innere Ruhe zu finden. Eine relativ neue und vielversprechende Herangehensweise an diese Herausforderungen ist die kontemplative Psychologie.

In diesem Blogartikel werden wir einen näheren Blick auf die kontemplative Psychologie werfen und ihre Grundlagen, Prinzipien und Anwendungsbereiche erkunden.

Kontemplative Psychologie: Definition und Hintergrund

Die kontemplative Psychologie ist eine integrative Disziplin, die westliche psychologische Erkenntnisse mit östlichen philosophischen Traditionen wie dem Buddhismus verbindet. Sie wurde in den 1970er Jahren von dem amerikanischen Psychologen und buddhistischen Lehrer Jack Kornfield sowie weiteren Pionier*innen wie John Welwood, Pema Chödrön, Karen Kissel Wegela, Barbara Märtens, Susan Chapman, Sabine Rolf – um hier nur diejenigen zu nennen, die meine Haltung und Arbeit beeinflusst haben – entwickelt. Ihr Ziel ist es, die Möglichkeiten der menschlichen Transformation durch die Integration von psychologischem Wissen und kontemplativer Praxis zu erforschen.

Im Gegensatz zur traditionellen westlichen Psychologie, die sich hauptsächlich auf die Untersuchung des menschlichen Verhaltens und der kognitiven Prozesse konzentriert, betont die kontemplative Psychologie das Verständnis für die tief in uns verwurzelten Denk- und Verhaltensmuster, die unser Leben beeinflussen. Durch dieses tiefe Verstehen wird Veränderung möglich.

Die Grundlagen der kontemplativen Psychologie

Ein zentrales Konzept in der kontemplativen Psychologie ist die Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet, dass wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment ausrichten und ihn wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten oder zu beurteilen. Die Praxis der Achtsamkeit ermöglicht es uns, uns von den Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft zu lösen und uns stattdessen auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Auf diese Weise können wir lernen, unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewusst zu beobachten, ohne uns von ihnen überwältigen zu lassen. Dies ermöglicht uns, mit mehr Klarheit und Mitgefühl auf uns selbst und auf andere zu reagieren.

Bedeutung von Achtsamkeit für die psychische Gesundheit

Die Bedeutung von Achtsamkeit für die psychische Gesundheit kann nicht genug betont werden. Indem wir uns auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren und unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewusst wahrnehmen, können wir eine tiefere Verbindung zu uns selbst herstellen. Achtsamkeit hilft uns, uns von automatischen Denkmustern und reaktiven Verhaltensweisen zu lösen, die uns oft in Stress und Unwohlsein gefangen halten. Durch regelmäßige Achtsamkeitspraxis können wir lernen, mit schwierigen Emotionen umzugehen, Stress abzubauen und ein Gefühl von innerem Frieden und Gelassenheit zu kultivieren.

Kontemplation: Die Kunst der Selbsterkenntnis

Ein weiteres wichtiges Konzept in der kontemplativen Psychologie ist die Selbstreflexion. Selbstreflexion ist die Fähigkeit, unser eigenes Denken, unsere Motivationen und Verhaltensmuster zu beobachten und zu verstehen. Durch die bewusste Betrachtung unserer eigenen Gedanken und Handlungen können wir tiefere Einblicke in unsere inneren Dynamiken gewinnen und unbewusste Muster erkennen. Dies ermöglicht uns, bewusstere Entscheidungen zu treffen und ungünstige Denk- und Verhaltensweisen zu verändern.

Die Praxis der Selbstreflexion erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Es kann hilfreich sein, regelmäßig Tagebuch zu führen, um unsere Gedanken und Gefühle zu erfassen und zu reflektieren. Es kann auch nützlich sein, sich mit einer vertrauenswürdigen Freund*in oder Therapeut*in auszutauschen, um verschiedene Perspektiven zu erhalten. So können wir unsere eigenen Annahmen und Glaubenssätze erforschen und überprüfen.

Praktiken und Techniken der kontemplativen Psychologie

Die Kontemplative Psychologie bietet eine Vielzahl von Praktiken und Techniken, um das Bewusstsein zu schulen, die geistige Gesundheit zu fördern und eine tiefere Verbindung zu sich selbst herzustellen. Zwei zentrale Praktiken sind Meditation und Atemübungen in Verbindung mit Körperarbeit.

Meditation – Das Herzstück der Kontemplativen Psychologie

Die Meditation ist eine der zentralen Praktiken in der Kontemplativen Psychologie. Sie ermöglicht es uns, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und den gegenwärtigen Moment bewusst zu erleben. Es gibt verschiedene Formen der Meditation, von denen die Atemmeditation und die Metta-Meditation zwei der bekanntesten sind.

Bei der Atemmeditation liegt der Fokus auf dem bewussten Beobachten des Atems. Wir konzentrieren uns auf den Ein- und Ausatem, ohne ihn zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Der Zweck – wenn man überhaupt in diesem Zusammenhang von Zweck sprechen will – besteht darin, unsere Aufmerksamkeit zu schärfen und unseren Geist zu beruhigen. Indem wir uns auf unseren Atem konzentrieren, lernen wir, unsere Gedanken vorbeiziehen zu lassen, ohne ihnen zu folgen oder uns von ihnen ablenken zu lassen.

Die Metta-Meditation ist auch bekannt als die Meditation der liebevollen Güte. Sie zielt darauf ab, positive Gefühle des Wohlwollens und des Mitgefühls zu entwickeln. Dabei wiederholen wir positive Sätze wie „Möge ich glücklich sein, möge ich gesund sein“ und erweitern diese Wünsche dann auf andere Menschen. Dabei beginnen mit unseren Liebsten und weiten die Wünsche dann schrittweise auf alle fühlenden Wesen aus.

Körperwahrnehmung als wichtiges Element in der kontemplativen Psychologie

Atmen und Körperarbeit sind zwei essenzielle Elemente in der kontemplativen Psychologie, da sie uns helfen, eine tiefere Verbindung zu unserem Körper herzustellen und unsere geistige Gesundheit zu fördern. Die Verwendung von Atemtechniken in Verbindung mit Körperarbeit bietet uns die Möglichkeit, unsere Aufmerksamkeit bewusst auf unseren Atem zu lenken und unsere Körperempfindungen zu erkunden.

Eine wichtige Achtsamkeitspraxis in der kontemplativen Psychologie ist der Bodyscan, der sich auf die Körperwahrnehmung konzentriert. Bei dieser Übung werden die Teilnehmer*innen angeleitet, systematisch ihren Körper von Fuß bis Kopf zu scannen und dabei auf Empfindungen, Spannungen oder Unwohlsein zu achten. Dies ermöglicht eine bewusste Verbindung zum Körper und fördert die Fähigkeit, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein. Der Bodyscan kann helfen, Stress abzubauen, das Körperbewusstsein zu stärken und die körperliche Entspannung zu fördern.

Die Verbindung von Geist und Körper in der kontemplativen Psychologie

Die Integration von Geist und Körper ist ein weiterer zentraler Aspekt der Kontemplativen Psychologie. Im Gegensatz zur traditionellen westlichen Psychologie, die oft den Fokus auf den Verstand und die kognitiven Prozesse legt, richtet die Kontemplative Psychologie das Augenmerk auf die enge Verbindung zwischen Geist und Körper. Sie betont die Bedeutung einer gesunden und ausgeglichenen Beziehung zwischen beiden.

Dabei dient der Körper als Tor zur Erfahrung des gegenwärtigen Moments und als Quelle der Weisheit und Intuition. In der Kontemplativen Psychologie verwenden wir daher verschiedene Techniken wie Atemübungen, Körperarbeit und bewusste Bewegung, um die Verbindung zwischen Geist und Körper zu stärken und das Bewusstsein für die körperliche Erfahrung zu schärfen.

Indem wir auf körperliche Empfindungen achten, können wir frühzeitig Anzeichen von Stress, Spannungen oder Unbehagen erkennen und angemessen darauf reagieren. Der Körper dient uns als Kompass für unsere Entscheidungen.

In der Kontemplativen Psychologie verstehen wir den Körper nicht nur als ein physisches Gefäß, sondern auch als lebendiges Instrument, das uns helfen kann, unsere Intuition zu schärfen und uns auf die Weisheit und die Ressourcen zurückzubesinnen, die bereits in uns vorhanden sind.

Die Anwendung achtsamkeitsbasierter Ansätze in der Psychotherapie

Die Psychotherapie hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Sie hat verschiedene Ansätze integriert, um den Bedürfnissen von Menschen in Heilungs- und Entwicklungsprozessen noch besser gerecht zu werden. Einer dieser Ansätze, der in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat, ist die Integration von Achtsamkeitstechniken in die psychotherapeutische Praxis. Man bezeichnet diese Entwicklung auch als die dritte Welle der Psychotherapie.

Kontemplative Psychologie bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung psychischer Belastungen. Therapeut*innen, die mit diesem Ansatz arbeiten, verstehen sich als Wegbegleiter*innen und wohlwollende Unterstützer*innen des individuellen Heilungsprozesses ihrer Klient*innen. Die Begegnung findet auf Augenhöhe statt

Der therapeutische Prozess in der Kontemplativen Psychologie basiert auf einem tiefen Verständnis des menschlichen Leidens und der Fähigkeit zur Transformation. Die Therapeutin oder der Therapeut schafft einen sicheren Raum, in dem das Gegenüber seine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle erkunden und ausdrücken kann. Durch gezielte Fragen, Achtsamkeitsübungen und den Einsatz von verschiedenen Techniken und Praktiken werden die Klient*innen dazu ermutigt, ihre eigenen Antworten und Lösungen zu finden.

Achtsamkeit als therapeutisches Werkzeug

Die Idee hinter den Ansätzen der kontemplativen Psychologie ist es, den Klient*innen dabei zu helfen, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und ihre Erfahrungen ohne Verurteilungen zu akzeptieren. Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung können Achtsamkeitspraktiken wie Meditation, Atemübungen und Körperarbeit eingesetzt werden, um den Klient’innen zu helfen, ihre Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen bewusst wahrzunehmen und ihnen mit mehr Mitgefühl und Akzeptanz zu begegnen.

Anwendung bei Angststörungen, Depressionen und Stressmanagement

Eine der wichtigsten Anwendungen in der kontemplativen Psychologie ist die Behandlung von Stress, Angst und Depression. Studien haben gezeigt, dass Achtsamkeitspraktiken dazu beitragen können, das Stressniveau zu senken und die Symptome von Angst und Depression zu reduzieren.

Durch die Stärkung der Achtsamkeitsfähigkeiten können die Betroffenen lernen, mit ihren negativen Gedanken und Emotionen besser umzugehen und ihre Wahrnehmung der Welt zu verändern. Achtsamkeitsbasierte Ansätze können auch in erheblichem Maße dazu beitragen, den Klient*innen dabei zu helfen, ihre Beziehungen zu anderen Menschen zu verbessern und eine bessere Selbstwahrnehmung zu entwickeln.

Anwendung der kontemplativen Psychologie zur Prävention von Rückfällen

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Anwendung achtsamkeitsbasierter Ansätze in der Psychotherapie ist die Prävention von Rückfällen. Wenn Menschen lernen, achtsam zu sein und ihre Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen bewusst wahrzunehmen, können sie besser erkennen, wann sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen und wie sie diese Muster durchbrechen können. Dies kann dazu beitragen, Rückfälle zu verhindern und den Klient*innen dabei helfen, langfristig gesündere Verhaltensweisen zu etablieren.

Insgesamt können achtsamkeitsbasierte Ansätze eine wertvolle Ergänzung zu traditionellen psychotherapeutischen Ansätzen darstellen. Sie können den Klient*innen dabei helfen, eine tiefere Verbindung zu sich selbst und ihrer Umwelt aufzubauen und sie bei der Bewältigung einer Vielzahl von psychischen Problemen unterstützen.

Möglichkeiten der Anwendung im Alltag für mehr Wohlbefinden

Unser Leben stellt uns vor eine Vielzahl von Herausforderungen und Belastungen. Hektik, Stress, Informationsüberflutung und der Anspruch ständiger Erreichbarkeit wirken sich negativ auf unsere psychische Gesundheit und unser Wohlbefinden aus. Inmitten dieses Trubels sehnen wir uns nach Ruhe und innerem Wohlbefinden. In diesem Kontext gewinnt die kontemplative Psychologie zunehmend an Bedeutung. Sie bietet uns einen Weg, inmitten des Alltagsstresses zur Ruhe zu finden und mit diesen alltäglichen Herausforderungen besser und gesünder umzugehen.

Stresserleben reduzieren – Resilienz stärken

Stress ist ein allgegenwärtiges Phänomen, dem wir uns oft hilflos ausgeliefert fühlen. Die Kontemplative Psychologie lehrt uns, den Stress zu verstehen und einen hilfreicheren Umgang mit unseren Stressoren zu finden. Indem wir unsere Resilienz stärken, lernen wir, mit den Herausforderungen des Alltags gelassener umzugehen und unsere innere Stabilität zu bewahren.

Durch Achtsamkeitsübungen und Meditation lernen wir, unsere Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu lenken. So können wir unsere Gedanken und Emotionen besser regulieren. Praktiken wie Digital Detox und das Setzen von Grenzen bei der Nutzung elektronischer Geräte ermöglichen es uns, den Moment bewusst wahrzunehmen und uns von der ständigen Erreichbarkeit und Ablenkung durch Technologie zu befreien. Dies ermöglicht uns, in einer zunehmend vernetzten Welt präsent und verbunden zu bleiben, ohne von den negativen Auswirkungen der digitalen Überlastung überwältigt zu werden. Wenn wir lernen, unseren Geist zu beruhigen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, sind wir in der Lage, unsere Reaktionen auf Stressoren zu regulieren. So können wir innere Balance und Ruhe finden, selbst inmitten unseres hektischen Alltags.

Pausen machen – durchatmen!

Eine Möglichkeit, Achtsamkeit im Alltag zu fördern, ist die bewusste Wahrnehmung von Momenten der Ruhe und Stille. Das kann zum Beispiel bedeuten, bewusst eine Pause einzulegen und sich einen Augenblick Zeit zu nehmen, um tief durchzuatmen und sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren. Kurze Meditationen und Atemübungen, aber auch Spaziergänge in der Natur ohne Ablenkung durch Podcasts oder Telefonate sowie achtsames Essen können uns helfen, unsere Aufmerksamkeitsspanne zu verbessern. So können wir innere Ruhe und Gelassenheit entwickeln.

Achtsam in den Momenten des täglichen Lebens zu sein bedeutet auch, dass wir uns bewusst auf unsere Handlungen, unsere Sinneswahrnehmungen und unsere Interaktionen mit anderen Menschen konzentrieren. Indem wir unsere Aufmerksamkeit ganz auf den Augenblick richten und unsere Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft loslassen, können wir unsere Erfahrungen intensiver erleben. Auf diese Weise bauen wir eine tiefere Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt auf.

Inne halten, Pause machen - einfache Anwendungsmöglichkeiten der kontemplativen Psychologie
Besonders wohltuend ist eine Pause in der Natur.

Selbstreflexion als Mittel für persönliches Wachstum

Eine weitere Möglichkeit, die Kontemplative Psychologie im Alltag anzuwenden, ist die Selbstreflexion. Wir können dies tun, indem wir uns regelmäßig Zeit nehmen, um unsere Gedanken, Gefühle und Motivationen zu erforschen und zu reflektieren. Hierbei kann es hilfreich sein, regelmäßig Tagebuch zu führen oder sich mit vertrauenswürdigen Menschen auszutauschen. Indem wir uns selbst besser verstehen lernen und unsere Stärken, unheilsamen Gewohnheiten und Werte erkennen, können wir bewusstere Entscheidungen treffen und uns auf einen authentischen Lebensweg begeben.

Selbstfürsorge zur Förderung des Wohlbefindens

Die kontemplative Psychologie bietet uns wertvolle Werkzeuge, um unsere persönliche Entwicklung zu fördern und unser Wohlbefinden zu steigern. Sie ermutigt uns, uns von äußeren Erwartungen zu lösen und uns auf unsere eigenen Werte zu besinnen. Durch das Erlernen von Mitgefühl und Selbstakzeptanz auch für uns selbst können wir uns mit unseren eigenen Bedürfnissen und Grenzen besser verbinden. Dies ermöglicht uns, mit uns selbst fürsorglicher umzugehen. Dies kann beinhalten, dass wir uns regelmäßige Auszeiten gönnen, uns gesund ernähren, ausreichend schlafen und körperliche Bewegung in unseren Alltag integrieren. Eine konkrete und sehr hilfreiche Übung ist die Selbstmitgefühlspause, die von der Professorin Kristin Neff entwickelt wurde. Eine von mir gesprochene Übungsanleitung kannst du dir hier kostenfrei herunterladen.

Darüber hinaus können wir durch die bewusste Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen und die Praxis von Mitgefühl und Dankbarkeit unser soziales Wohlbefinden verbessern.

Fazit

Unsere moderne Gesellschaft bringt eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. Schnelllebigkeit, ständige Erreichbarkeit, Informationsüberflutung und hohe Anforderungen im beruflichen wie im privaten Leben können zu Stress und psychischer Belastung führen. Viele Menschen fühlen sich überfordert und suchen nach Möglichkeiten, um dem Stress zu entkommen und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

Die Kontemplative Psychologie bietet einen Ansatz zur Bewältigung von Stress. Sie zeigt uns hilfreiche Weg, mit den psychischen Belastungen in unserem Leben besser umzugehen. Durch die Integration von Achtsamkeit, Selbstreflexion und körperlichen Praktiken können wir ein tieferes Verständnis von uns selbst erlangen. So können wir unsere Resilienz und unser Wohlbefinden steigern. Auf diese Weise kann es uns gelingen, unser Leben im Einklang mit unseren eigenen Bedürfnissen und Werten zu führen.

Hier findest du die wichtigsten Begriffe aus dem Fachgebiet der Kontemplativen Psychologie kurz und verständlich erläutert: Kontemplative Psychologie – Glossar

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