JOY UNLEASHED! Freude im Alltag zurückerobern. – Onlinekurs – Beginn: 4. März

Pia Hübinger

Praxis für kontemplative Psychologie

Praxis für kontemplative Psychologie

Köln - Bonn - Siegburg

Reflect and learn: Rückblick März 2024

Der März ist an mir vorbeigerauscht, ohne dass ich es richtig bemerkt habe. Emotional glich dieser Monat einer Achterbahnfahrt: Volle Fahrt voraus mit Höhen und Tiefen. Ich war voll und ganz auf meine Arbeit und insbesondere auf meine Teilnahme an dem 12-wöchigen Onlineprogramm SOMBA Kickstart (SOMBA steht für „Sigrun’s Online Master of Business Administration“) der isländischen Online-Business-Coachin Sigrun Gudjonsdottir für weibliche Entrepreneure konzentriert. Ich habe mich nicht verzettelt, sondern all meine Energie in dieses eine große Projekt gesteckt: meinen Online-Kurs JOY UNLEASHED! Freude im Alltag zurückerobern so zu gestalten, dass er mich zufriedenstellt und meinen Teilnehmerinnen das bestmögliche Erlebnis bietet.

Es ist immer wieder eine Bereicherung, so tief in die Inhalte einzutauchen und gleichzeitig anderen zu ermöglichen, auf ihrem eigenen Weg voranzukommen. Dieser Monat hat mir nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel gebracht, und ich bin bereit, mit neu gewonnener Klarheit und Energie voranzuschreiten.

Was habe ich im März 2024 gelernt?

In meinem Abenteuer mit SOMBA Kickstart habe ich unglaublich wertvolle Einblicke gewonnen. „Trust the process“, „Don’t overthink“, „Better done than perfect“ – diese Phrasen von Sigrun und ihrem Team hallten ständig in meinen Ohren. Anfangs konnte ich es kaum mehr hören und empfand sie als hohl. Doch rückblickend waren es genau diese Mantren, die mir halfen, meine Umsetzungskraft massiv zu steigern. Es war ein lehrreiches Eintauchen in die essenziellen Grundlagen des Aufbaus eines Online-Business.

Das Konzept, ein umfangreiches Projekt in kleine, handhabbare Schritte zu zerlegen, erwies sich einmal mehr als unschätzbar wertvoll. Besonders hilfreich war, dass das Programm diese Schritte sehr konkret und in sinnvoller Reihenfolge vorgab, Woche für Woche.

Ich habe gelernt, warum Sichtbarkeit in den sozialen Medien wichtig ist – ein echter Schritt aus meiner Komfortzone heraus. Früher als Wissenschaftlerin und Lehrende an der Uni Köln musste ich mir nie Gedanken um die Gewinnung von Teilnehmenden machen; sie waren einfach da, weil meine Seminare und Vorlesungen Teil ihres Studiums waren. Selbst auf Kongressen habe ich mir über dieses Thema nie Gedanken machen müssen, denn meine Vorträge oder Workshops waren einfach Teil des Kongressprogramms. Legitimiert durch die Kongressveranstalter. Doch nun muss ich mich selbst um meine Reputation kümmern – ein ganz neues Lernfeld! Die für mich wichtigste Frage in diesem Bereich lautet: Wie kann ich meine Angebote bekannt machen, so dass Menschen sie finden können, ohne meine eigene Authentizität dabei zu verlieren?

Das Auseinandersetzen mit der notwendigen Technik war eine steile Lernkurve – frustrierend, aber letztlich ungemein befriedigend. Hilfreich waren hier die unzähligen Videotutorials, die mich die Hürden meistern ließen, wenn auch manchmal fluchend und zähneknirschend.

Und noch etwas habe ich gelernt: Ich kann nicht gleichzeitig an der Konzeption und Durchführung eines intensiven Kurses arbeiten und zusätzlich an einem weiteren teilnehmen. So großartig der LinkedIn-Kurs von Ulli Lang auch war, fehlten mir einfach die zeitlichen und mentalen Kapazitäten, um die Aufgaben auch nur annähernd zu bewältigen.

Wofür bin ich im März 2024 dankbar?

Besonders dankbar bin ich in diesem Monat für die viele Unterstützung, die ich auf meinem Weg erhalten habe. An erster Stelle steht meine Familie. Meinem Mann gilt mein besonderer Dank. Er hat meinen Weg nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv begleitet und mich immer wieder bestärkt. Auch meinen Kindern bin ich sehr dankbar. Sie haben es mir ermöglicht, meine abendlichen Termine ungestört durchzuführen. Und sie hatten – altersadäquat – Verständnis, wenn ich gelegentlich die Nachmittage brauchte, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

Nicht weniger wichtig war das unterstützende Netzwerk, das sich im Laufe der Zeit gebildet hat. Besonders bereichernd war der Austausch mit der Gruppe, die unter der Mentorschaft von Judith Peters stand. Die gemeinsamen Diskussionen, das Feedback und die gegenseitige Motivation haben mir nicht nur fachlichen Rückhalt gegeben, sondern auch ein Gefühl der Verbundenheit und Gemeinschaft geschaffen, das mir sehr am Herzen liegt. Für diese Erlebnisse und die daraus gewachsenen Beziehungen bin ich zutiefst dankbar.

Hinten (von links nach rechts): Susanne Patzt, Silvia Kanth, Ulli Lang. Vorne (von links nach rechts): Britta Höhne, Judith Peters, Pia Hübinger, Sonja Küng

Darüber hinaus bin ich sehr dankbar für die bestärkenden und durchweg positiven Feedbacks und Testimonials, die ich von meinen Kursteilnehmerinnen erhalten habe. Das bestärkt mich, auf diesem Weg weiterzugehen.

Je länger ich hier schreibe, desto mehr Punkte fallen mir ein. Denn: Es stimmt, der Dankbarkeit ist wie ein Muskel, der wächst, wenn man ihn regelmäßig trainiert!

Welche Veränderung im März 2024 begeistert mich am meisten?

Aufgewachsen mit den Glaubenssätzen „Nimm dich nicht so wichtig“ und „Geld verdirbt den Charakter“, stand ich vor einer echten Herausforderung, als es darum ging, meinen eigenen Onlinekurs zu bewerben. Auch wenn der Kurs kostenlos angeboten wurde und die „Bezahlung“ lediglich in Form einer E-Mail-Adresse und dem Versprechen auf wöchentliches Feedback sowie Testimonials erfolgte, fiel mir dieser Schritt alles andere als leicht.

Besonders schwer war es für mich, auf Social Media aktiv zu werden. Zwar bieten diese Plattformen sehr viele tolle und inspirierende Ideen zu Themen aller Art. Jedoch birgt das endlose Scrollen durch Reels, Storys und Beiträge die Gefahr, dass wir den Kontakt zu uns selbst verlieren und uns das Leben anderer anschauen, anstatt unser eigenes aktiv zu gestalten.

Die Notwendigkeit, mich in den sozialen Medien zu zeigen, konfrontierte mich also mit vielen meiner inneren Widerstände. Der entscheidende Umschwung in meinem Denken erfolgte, als ich erkannte, dass ich Menschen nur dann wirkungsvoll helfen kann, wenn sie von meiner Existenz und meinen Angeboten wissen. Ja, ich möchte meine Angebote verkaufen, denn davon lebe ich – das ist mein Beruf. Ich erwarte nicht von meinem Steuerberater, dass er meine Steuererklärung kostenlos macht. Oder von den Lehrkräften meiner Kinder, dass sie auf ihr Gehalt verzichten, weil doch allein die Ausübung einer solch erfüllenden Aufgabe schon Lohn genug ist. Und so möchte auch ich von meiner Arbeit gut leben können.

Eine Dienstleistung erbringt einen Dienst am Menschen. Ich überrede niemanden, mein Angebot anzunehmen. Ich biete es an, weil ich zutiefst überzeugt bin, dass es hilfreich ist für Menschen, die sich Begleitung und Unterstützung auf ihrem Weg zu erfüllteren, bewusst und achtsam gestalteten Beziehungen wünschen. Sei es die Beziehung zu sich selbst, zu anderen Menschen oder ihre Beziehung zur Welt.

Worauf bin ich im März 2024 stolz?

Nach Abschluss meines vierwöchigen Onlinekurses habe ich das Online-Coaching-Paket Leben gestalten. BewusstSein für den Moment entwickelt. Es entstand als Antwort auf die Nachfrage einiger meiner Kursteilnehmerinnen, die gerne mit mir weiterarbeiten wollten, um ihre persönlichen Entwicklungsprozesse weiter zu vertiefen. Es ist ein maßgeschneidertes 1:1 Angebot, das darauf abzielt, individuelle Themen tiefgehend zu bearbeiten. Dieses Coaching bietet Raum, persönliche Herausforderungen in den Bereichen Achtsamkeit, Beziehungsgestaltung und persönliches Wachstum gezielt anzugehen. Es unterstützt Teilnehmende darin, ihr Leben bewusster zu gestalten und dabei persönliche Freude sowie Erfüllung zu finden.

Was sonst noch los war im März 2024:

Während ich mir meine Fotos anschaue, die ich im März gemacht habe, fällt mir auf: Es war wahrhaftig ein voller Monat! Auch, wenn ich voll eingenommen war durch SOMBA Kickstart, gab es doch noch viele weitere Ereignisse, die den Monat geprägt haben:

  • Mein Sohn hatte sich einen Tag im Kölner Zoo gewünscht. Da meine Töchter keine Lust auf einen Zoobesuch hatten, schlugen sie vor, dass sie gemeinsam einen Schwestern-Tag zu Hause machen. Das hat allen gut getan! Ich habe die Zeit mit meinem Sohn alleine sehr genossen, während die Mädels einen Hefezopf gebacken haben.
Das Bild zeigt einen Moment aus meinem Monatsrückblick März 2024: Mit meinem Sohn habe ich einen Tag im Kölner Zoo verbracht und dabei diese liegende Kamelmutter mit ihrem weißen Kamelbaby fotografiert.
  • Meine mittlere Tochter besucht seit letztem Sommer die Musikklasse. Im März hat das erste Klassenkonzert stattgefunden. Das war für uns alle sehr aufregend! Ich bin fast geplatzt vor Stolz, als meine Kleine alleine oben auf der Bühne am Flügel saß.
  • Ich habe einen achtwöchigen Laufkurs begonnen mit dem Ziel, endlich wieder 5km am Stück durch zu laufen.
  • Am 23. März konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk einlösen. Mein Mann und ich haben im Kölner Tanzbrunnen das Musical „Rock of Ages“ besucht. Das war ein toller Abend zu zweit!
  • Wir haben zum ersten Mal Bärlauch im eigenen Garten geerntet und Bärlauchpesto daraus gemacht.

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