Adventskalender: Sei dir gut! Mit Freude und innerer Balance durch den Advent

Meine To-Want Liste für das 2. Quartal 2026

Das Bild zeigt die Verfasserin des Artikels Pia Hübinger von hinten. Sie hockt auf einer Frühlingswiese und spricht mit ihrem Hund.

Ich liebe Listen. Und ich liebe es, sie mit etwas zu beginnen, das noch wichtiger ist als das Abhaken von Aufgaben: dem bewussten Innehalten und der Frage, was ich in den nächsten zwölf Wochen wirklich erleben möchte.

Seit über zwei Jahren arbeite ich mit dem Konzept des 12-Wochen-Jahres. Die Idee dahinter ist einfach und wirkungsvoll zugleich: Statt ein ganzes Kalenderjahr zu planen – was oft dazu führt, dass man sich in der zweiten Jahreshälfte im sicheren Gefühl wiegt, noch genug Zeit zu haben – teile ich mein Jahr in vier dreimonatige Zyklen auf. Jeder Zyklus hat seinen eigenen Fokus, seine eigenen Prioritäten, seine eigene Energie. Das schafft Klarheit. Und Klarheit schafft Handlungsfähigkeit. Wie das genau funktioniert und warum ich so begeistert davon bin, habe ich in diesem Artikel ausführlich beschrieben. Schau gerne dort rein, wenn du tiefer einsteigen möchtest.

Meine To-Want-Liste ist dabei mehr als ein Planungsinstrument. Sie ist ein Akt der Selbstachtsamkeit. Sie entsteht nicht aus dem Druck, mehr zu leisten, mehr zu schaffen, mehr zu sein, sondern aus der Frage: Was liegt mir wirklich am Herzen? Was möchte ich erleben, vertiefen, wachsen lassen – zwar sowohl beruflich als auch ganz persönlich?

Die Liste orientiert sich an meinen Werten. Und sie ist kein starres Programm, sondern eher eine liebevoll gezeichnete Landkarte mit Sehnsuchtsorten, Zwischenhalten und der Bereitschaft, den Weg manchmal auch anders zu gehen als geplant.

Ich teile meine To-Want-Liste öffentlich – und das hat einen guten Grund: Das Aufschreiben und Veröffentlichen stärkt mein Commitment. Es macht aus inneren Wünschen etwas Konkretes, Sichtbares, Verbindliches. Und vielleicht – das hoffe ich – inspiriert es dich dazu, dir selbst einmal ehrlich die Frage zu stellen: Was will ich in den nächsten zwölf Wochen? Nicht was ich soll, nicht was andere erwarten. Sondern was ich wirklich möchte.

Rückblick auf das erste Quartal 2026

Von 29 Zielen habe ich 22 erreicht – eine Bilanz, auf die ich mit Zufriedenheit schaue, auch wenn sie nicht vollständig ist.

Anfang März hat uns ein tragischer Todesfall in der Familie erschüttert. Er hat vieles durcheinandergewirbelt – im Außen und in mir. Manche Wochen waren einfach nicht die Zeit für Ziele und Pläne, sondern für Trauer, Beisammensein und das, was das Leben gerade wirklich gebraucht hat.

Einige Punkte auf meiner Liste blieben deshalb offen. Und das ist gut so, denn genau das ist das Wesen der To-Want-Liste. Sie ist weder Maßstab für meinen Wert noch Pflichtprogramm. Sie ist eine Einladung, das Leben bewusst zu gestalten. Und manchmal gestaltet das Leben uns.

Was offen geblieben ist und weiterhin wichtig ist, findet sich auf der Liste für dieses Quartal wieder. Was sich still verabschiedet hat, durfte gehen.

Meine 3 wichtigsten Ziele

  1. Messe Leben und Tod in Bremen. Zum ersten Mal bin ich als Ausstellerin auf einer Messe dabei – und was für einer! Die Messe Leben und Tod in Bremen ist die bedeutendste deutschsprachige Fachmesse rund um Sterben, Tod und Trauer. Wir werden dort mit Lebenswerk AI präsent sein. Darauf freue ich mich riesig.
  2. Start der Biografiegruppe „Erzähl deine Geschichte“. Im Mai startet meine erste Biografiegruppe. Das Ziel: Am Ende hält jede Teilnehmerin ihre eigene Biografie in den Händen. Du hast Interesse? Dann schreib mir sehr gerne per Email an info[at]beziehungsweise.cologne
  3. Newsletter verdoppeln. Mit Judith Peters Kurs Double Your List nehme ich dieses Quartal einen echten Anlauf, meine Newsletter-Community deutlich zu vergrößern.

Weitere berufliche Ziele

  1. Jeden Monat lade ich im Rhein-Sieg-Kreis zum Frauennetzwerktreffen ein. Das ist ein offenes, herzliches Angebot für (vor allem) selbständige Frauen, die sich begegnen, austauschen und gegenseitig in ihrem Business stärken wollen. Hier kannst du dich zu den Treffen anmelden: April | Mai | Juni
  2. Für mein Coachingpaket Vertrauensvoll voran habe ich noch drei freie Plätze. Eine 12-wöchige Begleitung für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die spüren: So wie bisher geht es nicht weiter. Wenn du dir mehr Leben in deinem Leben wünschst und neugierig bist, ob das der richtige Rahmen für dich ist, dann lass uns kurz miteinander sprechen. 30 Minuten, kostenfrei und ohne Druck.
  3. Im Rahmen der Freebie-Challenge von Sandra Hylla biete ich meine kostenlose 10-minütige Audio-Übung Selbstmitgefühl to go (plus Workbook) an. Für alle, die dringend eine Pause von ihrem inneren Kritiker brauchen und sich nach etwas mehr Freundlichkeit sich selbst gegenüber sehnen. Wenn das nach dir klingt: Hol es dir gerne gleich hier.
Hier geht es zur Anmeldung für mein Freebie "Selbstmitgefühl to go", ein liebevoll gestaltetes Workbook inklusive Audio-Anleitung.
  1. Eine Grundschule hat mich eingeladen, mit ihr an ihrem Leitbild zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Team entwickeln wir, wofür diese Schule steht – und wie sie das nach innen und außen sichtbar machen will.
  2. Meinen Newsletter Kindful Moments will ich ab sofort wöchentlich schreiben und suche dafür eine neue Routine, die sich gut in meinen Alltag einfügt. Wenn du ihn noch nicht abonniert hast: Hier geht es zur Anmeldung.
  3. Außerdem will ich wieder mehr bloggen und nehme mir für dieses Quartal mindestens 10 Blogartikel vor.
  4. Dieses Quartal lege ich bewusst einen Schwerpunkt auf Sichtbarkeit und Vernetzung. Deshalb habe ich mehrere Termine dafür eingeplant: Beim Barcamp der aktiven bergischen Unternehmerinnen biete ich eine eigene Session zu Biografiearbeit an. Ich bin sehr gespannt, welche Begegnungen und Gespräche daraus entstehen.
  5. Beim Coffee Speed Networking von Gretel Niemeyer freue ich mich auf kurze, intensive Begegnungen mit anderen Selbstständigen.
  6. Das LinkedIn Local Treffen in Bonn am 7. Mai ist für mich eine schöne Gelegenheit, Menschen, die ich online kenne, endlich persönlich zu treffen.
  7. Zum Creative Morning Köln am 30. April gehe ich zum ersten Mal und bin schon sehr neugierig auf das Format und die Community.

Meine Gesundheits- und Bewegungsziele

  1. Täglich meditieren. Diese Praxis begleitet mich schon lange und bleibt weiterhin der ruhige Anker meines Tages.
  2. Jetzt, wo es morgens wieder hell ist, starte ich den Tag wieder mit einem Waldspaziergang mit unserer Hündin – noch bevor die Kinder aufstehen. Diese Stunde gehört mir, und ich merke schon jetzt, wie gut sie mir tut.
  3. Mit meiner sehr sportlichen Tochter laufen gleich zwei Challenges: die Einrad-Challenge, für die es im ersten Quartal schlicht zu kalt und zu nass war
  4. und eine Sport-Challenge im April – mindestens jeden zweiten Tag aufs Laufband, Peloton-Bike und Rudergerät. Ich liebe es, dass wir das gemeinsam machen.
  5. Außerdem will ich weiter meine Routine für regelmäßiges Krafttraining stärken. Drei Mal pro Woche bleibt mein Ziel.
  6. Wir machen einen Ausflug in den Kletterwald und ich mache alle Parcours mit. Das kostet mich je nach Schwierigkeitsgrad Überwindung, doch ich will fit und vital bleiben und meinen Mut-Muskel regelmäßig trainieren. Das fördert sowohl mein eigenes Growth Mindset als auch das meiner Kinder.

Besondere Momente im Frühling 2026

  1. Gleich zwei große Sakramente feiern wir dieses Quartal: die Erstkommunion unseres Sohnes und
  2. die Firmung unserer ältesten Tochter. Zwei Feste, die uns als Familie zusammenbringen.
  3. ✅Ich bepflanze unseren Balkon wieder mit Erdbeeren, Stachelbeeren, Tomaten und Gurken und richte ihn wieder frühlingsfrisch her.
  4. ✅Mit meiner Schwester und unseren Kindern geht es in den Osterferien ins Phantasialand – ein Ausflug, auf den sich alle freuen.
  5. ✅Ich besuche mit den Kindern das interaktive Museum Universum in Bremen.
  6. Die französische Freundin meiner Tochter kommt zu Besuch. Inzwischen ist sie durch mehrere Schüleraustausche ein Gast der ganzen Familie, den wir herzlich willkommen heißen.
  7. Das Schuljubiläum des Gymnasiums unserer Kinder steht an und wird mit einer großen Party gefeiert. Mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, Ehemaligen und guter Musik.
  8. Im Museum Ludwig in Köln läuft die Ausstellung von Yayoi Kusama. Ihre Kunst ist so anders, so radikal und so voller Leuchtkraft. Das will ich sehen.
  9. Ein Abend pro Monat mit meinen Freundinnen in Köln – essen gehen, lachen, quatschen. Solche Abende tun einfach gut.
  10. Und wenn es klappt, gönnen mein Mann und ich uns einen Tag in der Bad Emser Therme.

Das ist sie – meine To-Want-Liste für den Frühling 2026. Vollgepackt mit Vorhaben, die mein Herz höherschlagen lassen. Ich bin gespannt, welche Punkte am Ende des Quartals ein Häkchen bekommen. Und an welchen Stellen das Leben anders gestaltet als geplant.

Und nun bin ich neugierig auf dich: Was steht auf deiner To-Want-Liste für den Frühling 2026? Was möchtest du in den nächsten zwölf Wochen wirklich erleben, vertiefen oder wachsen lassen? Ich freue mich, wenn du es in den Kommentaren teilst.

4 Kommentare zu „Meine To-Want Liste für das 2. Quartal 2026“

  1. Avatar von Angela

    Ich wünsche euch alles Liebe im Trauerprozess. Vor allem, wenn so etwas unerwartet kommt, wirbelt es ja eine Menge durcheinander.

    Beim Lesen deiner ToWants musste ich auch lächeln, Erdbeeren und Tomaten sind zwei der wenigen Kulturen, die ich noch in meinem Garten habe. Und im Phantasialand war ich als Kind mal, ich schätze im Grundschulalter. Da hoffe ich, ihr hattet viel Spaß dort 🙂

    Wie sich diese ToWants zu dem entwickeln, was du Landkarte mit Sehnsuchtsorten nennst, ist schon echt spannend.Auch bei mir ist der Prozess an sich wichtiger als die einzelnen Listenpunkte an sich.

    1. Avatar von Pia Hübinger

      Liebe Angela,

      ja, ich finde die Prozesse, die die Auseinandersetzung mit und das Aufschreiben von Zielen und Wünschen begleiten, auch sehr spannend und erkenntnisreich. Ich war auch zu meiner eigenen Schulzeit das letzte Mal im Phantasialand und jetzt erstmals mit meinen Kindern. Und ich fand es großartig – und bin fast alle Achterbahnen und Co. mitgefahren.

      Sehr herzlich
      Pia

  2. Avatar von Birgit Elke Ising

    Wie toll, liebe Pia. Du bist auf DER Messe? Ich glaube, dort schwirrt dieses Jahr auch unser Kollege Sven Rohde rum … Grüß‘ ihn von mir, falls du ihn triffst. Er hat das Vorwort zu meinem Buch geschrieben. Ich liebe Deine drei großen Ziele. Bei Nummer drei mache ich direkt mit! Volle Kanne. Und: ich melde mich SOFORT zu Deinen Frauennetzwerktreffen an! Wie cool ist das denn? Eine wirklich beeindruckende, rundrum rundrumme Liste hast Du Dir da gezaubert. Ich bin gespannt und freue mich aufs baldige Erzählen darüber.
    Herzliche Grüße
    Birgit

    1. Avatar von Pia Hübinger

      Liebe Birgit,

      danke für deinen wundervollen Kommentar, der mich zum Lächeln gebracht hat 🙂 Besonders freue ich mich, dass wir uns beim nächsten Frauennetzwerktreffen sehen! Sven Rohde hat einen Vortrag auf der Messe gehalten, aber das Interesse an unserem Stand zur Biografiearbeit war erfreulicherweise so groß, dass ich das – sehr interessante und abwechlsungsreiche – Rahmenprogramm nicht wahrgenommen habe. Das werde ich im Nachgang mit dem Kongress-Bundle nachholen.

      Sehr herzlich
      Pia

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